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Urlaub auf Usedom

Hotel «Forsthaus Damerow», Allgemein, Hotel «Idyll am Wolgastsee»

Ein anderer Mensch in fünf Tagen

Wer Usedoms natürliche Vielfalt erleben möchte, sollte sich das Hinterland anschauen. Das Forsthaus Damerow und Idyll am Wolgastsee bieten besondere Erlebnisse.

Fünf Tage Urlaub auf Usedom

Nein, ein anderer Mensch bin ich in meinem Urlaub auf Usedom natürlich nicht geworden. Dennoch habe ich in den letzten fünf Tagen vieles erlebt, was mich zum Nachdenken gebracht hat und wovon ich noch lange zehren werde. Und das, obwohl ich schon öfter auf der Ostseeinsel Urlaub gemacht habe. Meist zog es mich aber in die Drei Kaiserbäder. Oft war ich zusammen mit meinem Lieblingsmenschen im Seebad Bansin. Zweimal waren wir auch in Heringsdorf und einmal in Ahlbeck. Auf der herrlichen Seebäderpromenade haben wir schon so einige Kilometer herunter gespult. Am breiten Sandstrand, parallel zur Promenade, natürlich auch.

Doch sehr viel mehr hatten wir von Usedom bisher nicht gesehen. Jetzt waren wir wieder auf der Sonneninsel. Doch nicht in den Drei Kaiserbädern, sondern im Bernsteinbad Koserow, genauer gesagt für drei Tage im Forsthaus Damerow. Und anschließend noch mal für zwei Tage im Idyll am Wolgastsee in Korswandt.

Das Forsthaus Damerow im Seebad Koserow

Schon die Ankunft im Forsthaus war ein Erlebnis. Parallel zur Hauptstraße führt eine kaum befahrene Straße direkt nach Damerow. Wie die Bezeichnung Forsthaus schon andeutet, liegt das reetgedeckte Wohlfühl-Hotel idyllisch im Wald, nahe der schmalsten Stelle der Insel. Hier ist die Ostsee vom Achterwasser nur wenige hundert Meter getrennt. Neben der Lage und dem Ambiente des nachhaltig geführten Hotels hat uns aber auch deren Programm „grenzenlos aktiv“ begeistert. Neben ausgedehnten Wanderungen und Radtouren durch die Wälder am Koserower Streckelsberg sind wir auch am Achterwasser ausgiebig gewandert. Mal zum Loddiner Höft und weiter nach Ückeritz. Mal in die andere Richtung nach Zempin und Zinnowitz. Gefallen haben uns aber auch die Touren mit dem Kajak auf dem Achterwasser sowie das Bogenschießen. Zwar haben wir uns hierbei nicht unbedingt besser angestellt als beim Minigolf. Dennoch haben wir den Ausflug auf dem Achterwasser sowie unsere neuen Erfahrungen mit Pfeil und Bogen sehr genossen. Mehr noch, wissen wir heute, dass nicht nur Wandern und Radfahren zur Entschleunigung beitragen kann, sondern auch andere Sportarten. Zu unserem ganzheitlichen Wohlfühl-Erlebnis hat auch unser Komfort-Zimmer sowie das ausgezeichnete Restaurant des Forsthaus Damerow mit seiner leckeren Wildküche beigetragen. Der „Wilde Burger“ sowie die Wildschweinkeule waren ganz besondere kulinarische Highlights. Gleiches gilt für den Vineta Single Malt, den Haus-Whisky, der sich zusammen mit 40 weiteren auf der Getränkekarte des Forsthaus Damerow befindet.

Idyll am Wolgastsee

So reisten wir nach einem abwechslungsreichen Frühstück schweren Herzens drei Tage später ab zu unserem nächsten Ziel. Natürlich nicht ohne das Versprechen, bald wiederzukommen.

Die Trauer währte aber nicht lang. Das Idyll am Wolgastsee trägt seinen Namen wirklich völlig zu Recht. Das romantische, familiäre Hotel mit nur 18 Zimmern liegt direkt am gleichnamigen See, nur drei Kilometer vom Seebad Ahlbeck entfernt. Obwohl das mondäne Seebad schnell zu Fuß oder mit dem Fahrrad über einen herrlichen Radwanderweg zu erreichen ist, herrscht hier himmlische Ruhe. Der idyllische Wolgastsee ist ein kleines Paradies für Naturliebhaber und Aktiv-Urlauber gleichermaßen. Spaziergänger und Stressgeplagte kommen auf dem knapp vier Kilometer langen Weg rund um den See auf ihre Kosten. Wanderer oder Ruhesuchende können verlängern und einen Abstecher durch die Naturschutzgebiete Zerninsee und Golm unternehmen.

Natur als Entschleuniger

Dass Usedom mit der größten Dichte an Naturschutzgebieten deutschlandweit aufwarten kann, war uns bereits bekannt. Wir hatten jedoch keine Ahnung, welch wunderbare Erlebnisse eine solche Wanderung durch diese bieten kann. So konnten wir fast eine Stunde lang einen Eisvogel auf Beutejagd beobachten. Natürlich haben wir uns ganz ruhig und respektvoll verhalten. Dennoch war es so, als ob der „fliegende Edelstein“ genau wusste, dass von uns keine Gefahr ausging.

Die Vielzahl dieser kleinen, aber ganz besonderen Erlebnisse waren es auch, die unseren Urlaub zu einem ganz besonderen machten. Womöglich sind wir keine anderen Menschen geworden. Aber unserer Respekt vor der Natur und unsere Sinne für alles Schöne in scheinbar ganz alltäglichen Dingen haben sich geschärft. Auch wissen wir nach diesem Urlaub viel besser, wo und wie wir in immer hektischeren Zeiten entschleunigen und zur Ruhe kommen können.

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