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Urlaub auf Usedom

Allgemein, Hotel «Idyll am Wolgastsee»

Wanderung durch die Zeitgeschichte

Wer Ruhe und Natur mit aktiver Erholung, Erlebnis oder sogar einem Museumsbesuch verbinden will, kommt auf Usedom im Idyll am Wolgastsee voll auf seine Kosten.

Idyllische Seen auf Usedom

Wer Ruhe sucht und mal so richtig entspannen will, wird sich im Idyll am Wolgastsee pudelwohl fühlen. Wir lieben das beschauliche, malerisch gelegene Hotel aber auch, weil von hier aus einige unserer schönsten Wandertouren starten. Zum Einstieg ist der etwa fünf Kilometer lange Rundweg um den Wolgastsee fast schon ein Muss. Wenn wir erholungsbedürftig sind, reicht diese Wanderung allein aus, um allen Stress auf wundersame Weise verschwinden zu lassen. Und wenn die einstündige Wanderung einmal doch nicht genügt, dann bestimmt die Stunde mit Tretboottour auf einem der idyllischsten Seen Usedoms.

Seen hat Usedom ja einige. Darunter kleine wie eben diesen. Aber auch der Schloonsee bei Bansin oder der Kölpinsee beim gleichnamigen Seebad gehören dazu. Es gibt auch deutlich größere, wie den Schmollensee oder den Gothensee, der nur einen Steinwurf vom Idyll am Wolgastsee entfernt liegt. Alle Seen Usedoms haben gemeinsam, dass sie allesamt Relikte der letzten Eiszeit vor 20.000 Jahren sind.

Usedoms Museenvielfalt

Als begeisterte Wanderer und Genussradler lieben wir es, schöne Touren mit besonderen Erlebnissen zu kombinieren. Manche Strecken sind zwar schon allein betrachtet ein Erlebnis. Hier ist der Weg dann das Ziel. Andere hingegen führen zu einer Attraktion der Insel. Das kann mal ein besonderes Restaurant, ein Naturschutzgebiet oder auch ein Museum sein. Bei allen genannten kann Usedom aus dem Vollen schöpfen – auch bei Museen. Die meisten sind sehenswert, einige davon gar einzigartig, andere skurril. Das vielleicht ungewöhnlichste ist das Verrückte Bügeleisenhaus, direkt an der Hauptstraße in Zinnowitz. Ein für Naturliebhaber besonders beeindruckendes ist die Schmetterlingsfarm in Trassenheide, die zugleich auch die größte in Europa ist.

Naturerlebniswelt Heringsdorf

Nicht nur Hobby-Archäologen, sondern auch Familien mit Kindern kommen in der Naturerlebniswelt in Heringsdorf auf ihre Kosten. Hier können eine Vielzahl an Mineralien und Fossilien bestaunt werden. Zeitzeugen mit einer Geschichte von 500 Millionen Jahren. Darunter befinden sich auch ganz außergewöhnliche Exponate wie ein etwa 120 Millionen Jahre altes versteinertes Dinosauriernest mit acht gut erhaltenen Eiern. Beeindruckend ist auch die fünf Tonnen schwere und ca. 50 Millionen Jahre alte Amethyst-Druse sowie die weltweit wohl einzigartige begehbare Amethysthöhle. Darüber hinaus gibt es auch Lebendiges zu sehen. In Aquarien tummeln sich tropische Fische, darunter auch scharf bezahnte Piranhas oder der für Biologen so interessante Axolotl. In den vielen Terrarien krabbeln auch diverse Käfer, Spinnen und andere Insekten. Prima ist auch das Freigelände im Außenbereich der Naturerlebniswelt mit Spielmöglichkeiten für Kinder und lebensgroßem Torosaurus. Im Shop kann man dann noch ein nettes Souvenir erwerben – vom Sternzeichenstein bis hin zum unterarmlangen Amethyst wird hier jeder fündig. Ein netter Nebeneffekt ist auch, dass man für Schmetterlingsfarm, dem Verrückten Bügeleisenhaus und der Naturerlebniswelt nur einmal Eintritt zahlen muss. Alle drei sehr sehenswerten Museen gehören nämlich derselben Inhaberfamilie.

Wanderung vom Wolgastsee nach Heringsdorf

Immer wenn wir mal wieder einmal im Idyll am Wolgastsee zu Gast sind – also in der Regel einmal im Jahr – steht auch meist ein Besuch der Naturerlebniswelt auf dem Programm. Erst recht seit wir wissen, dass vom Hotel nach Heringsdorf ein wirklich schöner Wanderweg führt. Die knapp sechs Kilometer lange, leicht zu gehende Strecke bis ans Ufer des Gothensees und dann weiter zum Seebad Heringsdorf hat man ganz für sich allein. Ähnlich wie der Rundweg um den Wolgastsee, eignet sich diese Wanderung bestens für alle, die Ruhe suchen oder Stress abbauen wollen.

Das gelingt unter anderem am Ufer des Gothensees. Mit knapp sechs Quadratkilometern Fläche zählt er zu den größeren Seen Mecklenburg-Vorpommerns. Man kann sich nur schwer vorstellen, dass der fünf Kilometer lange See mit einer durchschnittlichen Tiefe von gut einem Meter relativ flach ist. Vor 150 Jahren allerdings war er auch schon einmal ganz verschwunden. Doch das so gewonnene neue Weideland zu erhalten, erwies sich auf Dauer als zu unrentabel.

Von Heringsdorf zum Idyll am Wolgastsee

Wer wie wir auf lange Wanderungen und Abwechslung steht, kann für den Rückweg eine andere Strecke wählen als für den Hinweg. Strandläufer favorisieren womöglich den breiten Sandstrand von Heringsdorf nach Ahlbeck. Wer lieber stattliche Villen der Kaiserbäderarchitektur bestaunen will, nimmt die Seepromenade. Beide Wege sind mit etwa drei Kilometern gleich lang. Die zweite Hälfte des Rückweges unterscheidet sich dann nicht. Sie führt vom Bahnhof Seebad Ahlbeck auf einer ruhigen Waldstrecke parallel zur Bundesstraße zurück zum Idyll am Wolgastsee.

Wer sich für diese Kombination aus Wanderung und Museumsbesuch entscheidet, weiß im Anschluss , was er getan hat. Nur gut, dass das Essen in dem Wohlfühl-Hotel so lecker ist. Denn nach einer so schönen, aber auch langen Wanderung haben wir uns eine Stärkung verdient.

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